Pressestimmen

ARENA… Festival der jungen Künste

Manfred Koch – Erlanger Nachrichten

Klischees, weibliche Lust und Pinguinen-Sex

Positive Bilanz: Das Finale des „Arena“-Festivals samt Preisverleihung – 27.06.2017 11:00 Uhr

ERLANGEN – Samstagnachts in der Karaoke-Bar Papagei: Im Rahmen der Final Night-Party ging mit den diversen Preisverleihungen das diesjährige „Arena“-Festival zu Ende. Ein letzter Blick in die Runde, auf Vorstellungen am Wochenende und die Preisträger.

Schon mal Pinguinen beim Sex zugesehen? Oder Seesternen, wie sie gerade einige Zacken vrlieren? Oder Robben, wie sie ziemlich bescheuert irgendwo rumliegen? Saskia Rudat und Ivo Schneider vom „Sächsische Schweiz Kollektiv“ präsentieren im Pacellihaus in ihrer Performance „Tiere! – Ein Stück über Tiere“ auf ihre ganz eigene Weise skurril anmutende Beobachtungen aus dem Tierleben.

Dazu schlüpfen sie im heißen Saal in entsprechende Ganzkörperkostüme mit witzigen Accessoires, rezitieren im knochentrockenen Duktus einschlägig bekannter TV-Tiermagazine die dort aufbereiteten Informationen und spielen dazu pantomimisch gekonnt die vorgestellten Tiere. Eine tolle physische Leistung, gekrönt von still-verschmitztem Humor. Clownesk und sehr komisch!

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:bszonline

Zeitzeug_Festival: Theater, Musik und Performances an fünf Bochumer Spielorten

Bern in Bochum

Während die Zuschauenden noch verwirrt von Ruby Behrmanns Perfomance waren, wurde bereits die Bühne für den nächsten Act vorbereitet: Eine Parkbank war alles, was das „Sächsische Schweiz kollektiv“ braucht, um den gesamten Raum nach Bern zu entführen, wo Saskia und Ivo ein Gespräch über Menschsein, Rehe, den Baum des Lebens und noch mehr Rehe führten und mit ihrer absurd-komischen Unterhaltung die Zuschauenden zum Lachen brachten und nachdenklich stimmten.

Autorin: Andrea Lorenz

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WDR5

Premiere in Köln: „Stellen Sie sich vor, sie wären in Bern“

Premiere: 09.10.2015

Es klingt wie ein Stück von Samuel Beckett oder Thomas Bernhard – nur sind die Protagonisten hier vielleicht ein bisschen jünger: Ein Paar sitzt auf einer Parkbank und redet. Über Gott, die Liebe, die Welt. Kommt von philosophischen Betrachtungen über Akrobatik oder Botanik zu neuen Welterklärungsmodellen. So das schlichte Setting in der nun in der Kölner Studiobühne gezeigten Performance „Stellen Sie sich vor, wir wären in Bern“. Die beiden Schauspieler Saskia Rudat und Ivo Schneider sind die beiden Mittzwanziger, die in ihrem selbstgeschriebenen Stück dem Dasein auf den Grund gehen wollen, sprechend, tanzend, jonglierend. Warum dazu in Bern sein muss? Im Stück lauert die Antwort.

Fazit: Eine amüsante und schlaue Dialog-Performance zweier Nachwuchs-Schauspieler, die denkend und redend durch die Theoriegeschichte mäandern.

Autorin: Nicole Strecker

Kölnische Rundschau

“Wie schnell lässt sich doch der Boden der Tatsachen verlassen, wenn sich die Türen der Möglichkeiten öffnen. (…) Schnell, frisch und mit einer leise anklingenden Liebesgeschichte spult sich die sympathische Querdenkerei ab. Obwohl man sich kaum vom Fleck bewegt, scheint auf einmal alles möglich.”

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